{"id":1770,"date":"2012-01-20T11:15:29","date_gmt":"2012-01-20T10:15:29","guid":{"rendered":"http:\/\/xn--freiewhlerbarleben-qtb.de\/blog\/?p=1770"},"modified":"2013-02-24T00:08:10","modified_gmt":"2013-02-23T23:08:10","slug":"licht-aus-im-familienzentrum","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/freiewaehlerbarleben.de\/?p=1770","title":{"rendered":"Licht aus im Familienzentrum"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.freiewaehlerbarleben.de\/blogneu\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/FamZentrumSargSwSchr1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"160\" class=\" wp-image-1771 alignright\" title=\"FamZentrumSargSwSchr1\" alt=\"\" src=\"http:\/\/xn--freiewhlerbarleben-qtb.de\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/FamZentrumSargSwSchr1-300x160.jpg\" srcset=\"http:\/\/freiewaehlerbarleben.de\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/FamZentrumSargSwSchr1-300x160.jpg 300w, http:\/\/freiewaehlerbarleben.de\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/FamZentrumSargSwSchr1.jpg 560w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Aufforderung der Gemeinde zur R\u00e4umung des Familienzentrums der Lokalen Initiative Barleben (LIBa) ist nur das Ende einer traurigen Entwicklung. Man kann es kurz machen: Es ist bei uns in Barleben politisch nicht gewollt!<br \/>\nHier einige Hintergr\u00fcnde:<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Weiterentwicklung dieses durch Bundesf\u00f6rdermittel angesto\u00dfenen Projektes scheiterte an mehreren Faktoren. Erstens ist dessen Bedeutung von einigen engstirnigen Kommunalpolitikern \u00fcberhaupt nicht verstanden worden. Es geht dabei um eine notwendige Strategie zur Verbesserung der Gesundheit unserer Bev\u00f6lkerung. Zirka 60 % der M\u00e4nner und 40 % der Frauen in Deutschland sind \u00fcbergewichtig, viele ern\u00e4hren sich falsch (genaue Zahlen kann man z.B. den Publikationen der IASO oder dem Mikrozensusbericht entnehmen). Die Milliardenaufwendungen unseres als Solidargemeinschaft organisierten Gesundheitssystems zur Begrenzung der eindeutig belegten Folgen wie Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen u.a. sind \u00c4rzten und Gesundheits\u00f6konomen schon lange bekannt. Nicht zuletzt aufgrund der finanziellen Zw\u00e4nge setzen diesbez\u00fcglich in den letzten Jahren auch notwendige politische Aktivit\u00e4ten ein. Studieninhalte z.B. im Medizinstudium wurden angepasst, neue Ausbildungsg\u00e4nge an Hochschulen eingef\u00fchrt und F\u00f6rdermittel f\u00fcr entsprechende Projekte bereitgestellt. Dies n\u00fctzt jedoch alles nichts, wenn kein Umdenken in der Bev\u00f6lkerung beginnt und genau hier setzten die Aktivit\u00e4ten im Familienzentrum an.<br \/>\nEin zweiter Grund ist die Tatsache, dass die T\u00e4tigkeit der LIBa und deren Unterst\u00fctzung durch die Fraktion der Freien W\u00e4hler zum Anlass genommen wird, seitens bestimmter Gemeinder\u00e4te eine politisch motivierte Bek\u00e4mpfung dieser Dinge vorzunehmen. Viele entlarvende Details haben sich leider nur in den nicht\u00f6ffentlichen Sitzungsteilen abgespielt, da hat man die waren Gr\u00fcnde rausschauen lassen. Dies ging hin bis zur \u00c4u\u00dferung \u201eLIBa \u2013 ich habe die Schnauze voll von diesem Schei\u00df\u201c, um dann in der \u00d6ffentlichkeit ein freundliches Gesicht zu wahren. \u00c4hnlich wurde auch in der vor gut einem Jahr unter der Moderation von Michael Madjera (nicht\u00f6ffentlich) arbeitenden \u201eVermittlungskommission\u201c gesprochen, in der Frau Wischeropp unsere Fraktion vertreten hat. Es geht hier leider nicht um die Sache, sondern um kleinkariertes pers\u00f6nliches Feindbilddenken. Damit das in der \u00d6ffentlichkeit nicht allzu auff\u00e4llig ist, wird sich feige hinter den selbst inszenierten Beschl\u00fcssen des Gemeinderates versteckt, werden b\u00fcrokratische H\u00fcrden aufgebaut oder scheinheilig Ratschl\u00e4ge mit dem Ziel geben: Wir w\u00fcrden ja gerne, aber erst mal \u2026(das Einhorn fangen, den Drachen t\u00f6ten, das Wasser des Lebens besorgen \u2013 eine uralte Taktik). Bsp.: Damit die Gemeinde auch l\u00e4ngerfristig eine F\u00f6rderung realisieren kann, wurde Frau Br\u00e4mer geraten, erst einmal einen Verein zu gr\u00fcnden. Als dies dann geschehen war, wurden wieder Argumente gefunden, warum bestimmte Dinge nicht gehen und auf Gleichbehandlung mit anderen, durch die Gemeinde gef\u00f6rderten Vereinen, verwiesen. Dann wurden Vereinsvorsitzende im Rahmen einer \u201eNeiddiskussion\u201c instrumentalisiert: Wenn die LIBa\u2026., dann wir aber auch, Guppy\u00b4s z\u00fcchten ist doch genau so wichtig. Daraufhin kann man der LIBa leider keine weitere Mietfreiheit mehr zugestehen, ist doch verst\u00e4ndlich oder?<br \/>\nAnstatt das geplante Mehrgenerationenzentrum als Weiterentwicklung des Familienzentrums zu verstehen und mit der Volkssolidarit\u00e4t gemeinsam ein Konzept zu entwickeln (nat\u00fcrlich unter Beibehaltung des Familienzentrums), wurden erst einmal Tatsachen geschaffen. Eine Ziel f\u00fchrende Diskussion dazu kam leider nie zu Stande, weil man es nicht wollte. Auch unser im Dezember gestellter Antrag, diese Dinge doch noch in einem Kooperationsvertrag mit der LIBa zu regeln, wurde im Gemeinderat abgelehnt, B\u00fcrgermeister + FDP-Fraktion, R. L\u00fcder, H. Blume und R. Jassen hatten die Mehrheit.<br \/>\nDer Dritte Grund liegt in der Person von Frau Br\u00e4mer selbst. Kreative engagierte Menschen, die mit Visionen etwas ver\u00e4ndern wollen, werden von Kleingeistern oftmals als unbequem angesehen, vor allem wenn letztere politische Macht besitzen und ihren Einfluss schwinden sehen. Sie werden genau so st\u00f6rend empfunden, wie Kommunalpolitiker mit einer eigenen Meinung. Mit der Schlie\u00dfung des Familienzentrums hat Barleben eine Chance f\u00fcr die Zukunft vertan. Wir werden aber alles unternehmen, dass die Inhalte in dem geplanten Mehrgenerationenhaus wieder aufleben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Aufforderung der Gemeinde zur R\u00e4umung des Familienzentrums der Lokalen Initiative Barleben (LIBa) ist nur das Ende einer traurigen Entwicklung. Man kann es kurz machen: Es ist bei uns in Barleben politisch nicht gewollt! 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