{"id":447,"date":"2010-04-08T22:20:40","date_gmt":"2010-04-08T20:20:40","guid":{"rendered":"http:\/\/xn--freiewhlerbarleben-qtb.de\/blog\/?p=447"},"modified":"2010-04-08T22:20:40","modified_gmt":"2010-04-08T20:20:40","slug":"die-position-der-ecole","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/freiewaehlerbarleben.de\/?p=447","title":{"rendered":"Die Position der ECOLE"},"content":{"rendered":"<p>Gast-Artikel von Hr. Langhof \/ Vorstand ECOLE Stiftung<\/p>\n<p>Der Vorstand der ECOLE Stiftung hat den Artikel &#8222;Ganz sch\u00f6n Kohle f\u00fcr Ecole&#8220; auf der Webseite der Fraktion der Freien W\u00e4hler Barleben Anfang M\u00e4rz zur Kenntnis bekommen. In dessen Auswertung wurde festgestellt, dass eine Reihe von Argumenten aus der Sicht der ECOLE Stiftung nicht den der Stiftung bekannten Tatsachen entsprechen. Dar\u00fcber hinaus wurde festgestellt, dass die Tonalit\u00e4t des Artikels Zweifel an der Hinstimmung der Autoren zur Unterst\u00fctzung der Ansiedlung der Internationalen Schulen durch die Gemeinde Barleben aufkommen l\u00e4sst.<!--more--><\/p>\n<p>Da der Inhalt und der Zeitpunkt der Ver\u00f6ffentlichung aus Sicht der Stiftung in Verbindung mit einer Reihe von zum Zeitpunkt der Ver\u00f6ffentlichung anstehenden Beschl\u00fcssen des Gemeinderates zu stehen schien, wurde entschieden, zun\u00e4chst alle Fraktionsvorsitzenden des Gemeinderates \u00fcber die Sicht der ECOLE-Stiftung zum Artikel und zu den dort ge\u00e4u\u00dferten Ansichten zu informieren. Die Absicht der Stiftung war es, gegebenenfalls durch den Austausch von sachlichen Argumenten Missverst\u00e4ndnisse kl\u00e4ren zu k\u00f6nnen, bevor falsche Informationen oder gar verletzende \u00c4u\u00dferungen zu einer dauerhaften Beeintr\u00e4chtigung der Kommunikation f\u00fchren.<\/p>\n<p>Die Information des Gemeinderates erfolgte mit einem umfangreichen Dokument, welches sich sehr detailliert mit den im Artikel ge\u00e4u\u00dferten Ansichten und Argumente auseinander setzt. Dar\u00fcber hinaus wurden die Gemeinder\u00e4te erneut \u00fcber die qualitativen und quantitativen Auswirkungen der Ansiedlung der Internationalen Schulen in Barleben informiert.<\/p>\n<p>Aufgrund der durch den Artikel ausgel\u00f6sten Emotionen, insbesondere auf Seiten von Mitarbeitern und Eltern von ECOLE, die sich durch die Wortwahl und die Darstellungen des Artikel teilweise diffamiert und verleumdet f\u00fchlten, wurde zun\u00e4chst beschlossen, keine \u00f6ffentliche Diskussion zu f\u00fchren, sondern erst in verschiedenen Gespr\u00e4chen zu kl\u00e4ren, welche Intention und Zielrichtung der Artikel hat. Insbesondere sollte vermieden werden, dass die \u00f6ffentliche Diskussion auf ein Niveau abgleitet, wie es in dem einen oder anderen Kommentar zu ECOLE-Themen auf dieser Webseite bereits jetzt zu finden ist. Daf\u00fcr steht ECOLE auch in Zukunft nicht zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Am Montag, dem 29.3.2010 fand zur Kl\u00e4rung der bestehenden Fragen ein Gespr\u00e4ch zwischen Vertretern der Fraktion der Freien W\u00e4hler Barleben und dem Vorstand der ECOLE Stiftung statt.<\/p>\n<p>Seitens des ECOLE-Vorstandes wurden &#8211; auch in Form des Informationspapieres an die Fraktionsvorsitzenden &#8211; die wesentlichen Probleme, welche ECOLE mit dem Artikel sieht, nochmals kurz vorgestellt:<\/p>\n<ul>\n<li>Im Artikel entsteht der Eindruck, dass die von ECOLE betriebenen Schulen der \u00d6ffentlichkeit nicht zug\u00e4nglich w\u00e4ren,<\/li>\n<li>ebenso entsteht der Eindruck, dass das Engagement der ECOLE Stiftung einem privaten Zweck, also dem wirtschaftlichen oder sonstigen Vorteil einzelner Personen, dienen,<\/li>\n<li>der Artikel vermittelt den Eindruck, dass direkte Zuwendungen in unbekannter Gr\u00f6\u00dfenordnung &#8211; zumindest aber mehr als 6 Mio \u20ac an ECOLE geflossen w\u00e4ren und weiter flie\u00dfen sollen und<\/li>\n<li>der Artikel l\u00e4sst den Schluss zu, dass die Zuwendungen an ECOLE im kausalen Zusammenhang mit erh\u00f6hten b\u00fcrgerbezogenen Steuern und Geb\u00fchren, sowie die Verteuerung der Kinderbetreuung und einer allgemeinen Mehrbelastung der B\u00fcrger in Zusammenhang st\u00fcnden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Es wurde seitens ECOLE u.a. das Folgende klargestellt und dargestellt:<\/p>\n<ul>\n<li>Die von der ECOLE Stiftung betriebenen allgemeinbildenden Schulen erf\u00fcllen unter strenger staatlicher Aufsicht und unter den gesetzlich vorgegebenen Rahmenbedingungen (z.B. Schulgeld) eine \u00f6ffentliche Bildungsaufgabe. Die von der ECOLE Stiftung betriebenen Schulen sind jedem Sch\u00fcler zug\u00e4nglich, der die Aufnahmebedingungen erf\u00fcllt und f\u00fcr den ein Ausbildungsplatz zur Verf\u00fcgung steht. Die wirtschaftliche Leistungsf\u00e4higkeit des Elternhauses ist kein Aufnahmekriterium.<\/li>\n<li>Die ECOLE Stiftung ist aus einer auf ehrenamtlicher Basis gegr\u00fcndeten Elterninitiative hervorgegangen. Vorstand und der Stiftungsrat sind bis heute ehrenamtlich und vollkommen unentgeltlich t\u00e4tig.<\/li>\n<li>Die Gemeinde Barleben hat &#8211; und darauf wird in \u00c4u\u00dferungen von ECOLE immer dankend hingewiesen &#8211; die Ansiedlung der Internationalen Schulen jederzeit tatkr\u00e4ftig und im Rahmen ihrer jeweiligen M\u00f6glichkeiten unterst\u00fctzt. Keineswegs wurden jedoch Zuwendungen von \u00fcber 6 Mio \u20ac als direkte Zuwendungen zum operativen Betrieb des Tr\u00e4gervereins, der Stiftung oder der durch sie betriebenen Schulen gezahlt. Insbesondere gab es nie und gibt es keinerlei fortlaufenden finanziellen Unterst\u00fctzungszahlungen der Gemeinde f\u00fcr die Internationalen Schulen.<\/li>\n<li>Es gibt im Gegenzug eine Vielzahl von \u00fcberaus positiven wirtschaftlichen, bildungs- und regionalpolitischen Effekten der Ansiedlung der ECOLE Schulen in Barleben, die allen Mitgliedern des Gemeinderates zur Kenntnis gegeben wurden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Seitens der Vertreter der Freien W\u00e4hler Barleben wurde aus Sicht des Vorstandes folgende f\u00fcr ECOLE relevanten Aussagen verstanden:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Freien W\u00e4hler begr\u00fc\u00dfen die Ansiedlung der Internationalen Schulen in Barleben und haben diese stets unterst\u00fctzt.<\/li>\n<li>Die Freien W\u00e4hler bef\u00fcrworten auch eine weitere Unterst\u00fctzung der ECOLE Stiftung durch die Gemeinde, sofern diese durch die Gemeinde leistbar ist.<\/li>\n<li>Die negativen Eindr\u00fccke, die f\u00fcr ECOLE aus dem Artikel entstanden sind, sind lediglich Interpretationen und sind in dieser Form nicht beabsichtigt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Seitens der Vertreter der Freien W\u00e4hler wurde beschlossen, den Artikel geringf\u00fcgig zu pr\u00e4zisieren und zu \u00e4ndern. Vor dem Hintergrund der oben get\u00e4tigten Aussagen h\u00e4lt es der ECOLE Vorstandes jedoch &#8211; auch im Interesse der Freien W\u00e4hler &#8211; f\u00fcr geboten, den Artikel nochmals zu \u00fcberarbeiten, insbesondere, da Wortwahl und Auslegung f\u00fcr den uneingeweihten Leser weiterhin falsche Schl\u00fcsse zul\u00e4sst, die mit den durch die Freie W\u00e4hler ge\u00e4u\u00dferten Intentionen nicht \u00fcbereinstimmen. Da der Stiftungsrat signalisiert hat, sich gegebenenfalls auf seiner n\u00e4chsten Sitzung noch mit dem Artikel zu besch\u00e4ftigen, ist es m\u00f6glich, dass eine weitergehende Stellungnahme der Stiftung erfolgt.<\/p>\n<p>M. Langhof<br \/>\nVorstand<br \/>\nECOLE-Stiftung<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gast-Artikel von Hr. 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